Mit langer Tradition

Die Spareinrichtung ist keine Erfindung neuerer Zeit – tatsächlich blickt sie auf eine rund 130-jährige Tradition zurück. Bereits 1885 wurde die erste Spareinrichtung gegründet, und zwar von der Wohngenossenschaft in Hannover. Das Ziel seinerzeit war allerdings nicht, das Ersparte der Mitglieder für deren Zukunft anzulegen; vielmehr ging es darum, über die Spareinlagen das notwendige Kapital zum Hausbau zu erwirtschaften.

Diese an sich simple Idee erwies sich schon bald als segensreich für all jene, die, auf sich allein gestellt, niemals in der Lage gewesen wären, das notwendige Geld für eine Wohnung anzusparen. Mit anderen Worten: das genossenschaftliche Grundprinzip – »Gemeinsam handeln für gemeinsame Ziele« – hatte sich im wortwörtlichen Sinn für alle Beteiligten bezahlt gemacht.

Es dauerte nicht lang, bis die so genutzte Spareinrichtung auch als klassisches Sparsystem weiter entwickelt wurde. Bis heute sind es rund 50 Wohnungsgenossenschaften, die Ihren Mitgliedern diese attraktive Alternative zu den risikobehafteten Anlageangeboten anderer Geldinstitute bieten. Und keine einzige Spareinrichtung, die erste eingeschlossen, ist jemals in Zahlungsschwierigkeiten geraten.