Die Grundidee der Genossenschaft, also das gemeinschaftliche Arbeiten an und Profitieren von einem Projekt, ist schon sehr alt. In der Art und Weise, wie wir sie heute kennen, ist sie aber erst Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden. Es ging darum, den im Zuge der Industrialisierung in Not geratenen Landbewohnern und Handwerkern durch einen organisierten Zusammenschluss, der von den Betroffenen selbst verwaltet wurde, zu helfen. Beispielsweise mit dem gemeinschaftlichen Einkauf von Lebensmitteln und Rohstoffen. Durch die Abnahme von großen Posten und Umgebung des Zwischenhandels konnten Kosten eingespart und die benötigten Güter möglichst günstig an die Mitglieder abgegeben werden.
Ein Prinzip, dass auch auf andere Bereiche übertragen werden konnte – zum Beispiel den Wohnungsbau.
Wohnraum ist Lebensraum
– und der sollte für jeden Menschen bezahlbar sein. So zumindest sehen wir es, die Baugenossenschaft GEWOBA Nord. Dass wir mit dieser Meinung nicht allein stehen, dafür spricht die wachsende Zahl unserer Mitglieder, die mittlerweile auf rund 8.100 angestiegen ist. Denn Mieter werden Mitglieder der Genossenschaft und wohnen so in gewisser Weise in den eigenen vier Wänden.
Mit ca. 14.300 Objekten, davon rund 6.700 verwalteten Objekten im Auftrag Dritter, sind wir als Unternehmensverbund eines der führenden Wohnungsunternehmen in Schleswig-Holstein. Und wir sind stolz, dieses Bundesland in den letzten 50 Jahren mitgeprägt zu haben.